Studieren in Wuppertal

Studieren in der Stadt der weltberühmten Schwebebahn

In keiner anderen Stadt Deutschlands gibt es eine Bahn, die nicht am Boden fährt, sondern oben schwebt. Wenn das nicht schon ein toller Grund ist, um in Wuppertal zu studieren. Außerdem ist die Stadt in NRW toll im Grünen gelegen und bietet an der hauseigenen Universität auch jede Menge Studienfächer.

1. Hochschulstandort allgemein in Wuppertal

Studenten nach Hochschule

Dank seiner etwa 20.500 Studierenden ist die 340.000-Einwohner-Stadt Wuppertal klar zu den 100 größten akademischen Zentren auf deutschem Boden zu zählen – Platz 36 im überregionalen Größenvergleich. Im Mittelpunkt steht die Bergische Universität Wuppertal mit ihren rund 19.700 Immatrikulationen.

Abschlüsse

Hinsichtlich der Wahl der Abschlüsse ist zu erwähnen, dass 73,9 Prozent aller Studierenden in Wuppertal aktuell an ihrem Bachelor arbeiten. Akademische Endstation soll indes für 73,9 Prozent der Studierenden gut zwei Jahre danach der Master sein (Promotion: 13,9 Prozent). Unter dem Strich sollte man 7,2 Jahre einplanen, um in Wuppertal fertig mit dem Studium und bereit für den Beruf zu werden.

2. Flirtfaktor in Wuppertal

Studentischer Beziehungsstatus

Die Mehrzahl der Eingeschriebenen in Wuppertal – genau 55,1 Prozent – ist schon liiert. Die restlichen 44,9 Prozent wären noch zu haben. Das entspricht bundesweit gesehen einem mäßig flirt-freundlichen Platz 39 im Standortvergleich. Apropos: Der grundsätzliche Wunsch nach eigenen Kindern ist auch unter Studierenden in Wuppertal absolut vorzufinden. 78 Prozent der Befragten wünschen sich später mal 2 Kinder, selbst 3 wären noch in Ordnung. Dagegen können sich 11,4 Prozent nicht mit dem Gedanken anfreunden, später einmal Kinder großzuziehen. Soviel vorab!

Alter der Studenten

Mit durchschnittlich 23,4 Lebensjahren im Gepäck sind die Hochschülerinnen und Hochschüler in Wuppertal ziemlich reif, was fürs Flirten ja auch nicht ganz unwichtig ist. Die am häufigsten belegten Studienrichtungen in Wuppertal sind dann auch diese – hier lernt man sich bestimmt kennen: 1. Wirtschaftswissenschaften (33,3 %), 2. Ingenieurwissenschaften (13,8 %), 3. Sozial- und Geisteswissenschaften (10,5 %), 4. Mathematik (9,7 %).

Wohnsituation der Studenten

Jungs und Mädels: Das sind eindeutig eure Fachschafts-Partys! Da müsst ihr hin! Wenn es klappt mit einem Date, gibt es in Wuppertal noch Folgendes zu beachten: 62 Prozent der Studierenden aus der Stadt wohnen in einer eigenen Bude, womit nervige Eltern zumindest hier keine Rolle spielen sollten. Dennoch aufgepasst, Mädels, denn am häufigsten ist mit Eltern noch bei den männlichen Kommilitonen zu rechnen.

3. Miete und Lebenshaltungskosten in Wuppertal

Ausgaben

Der Blick aufs Thema Lebenshaltung beweist, dass Wuppertal diesbezüglich relativ gut wegkommt: Kumulierte Kosten von 618,3 Euro pro Kopf bedeuten bundesweit Platz 78 – und sind im Durchschnitt recht deutlich unterhalb des bundesweiten Referenzwertes von pro Person 650 Euro. Dann die Details: In Wuppertal geben Hochschülerinnen und Hochschüler beträchtliche Teile des monatlich verfügbaren Geldes für Mietzwecke aus. In Summe wechseln so monatlich 167,8 Euro das Konto. Zusätzlich häufen sich 84,3 Euro von zusätzlichen Pflichtausgaben fürs Studium an. Muss alles bezahlt werden.

Einnahmen

Und woher kommt in der Stadt das Geld? Eher über Jobs? Oder eher über die Eltern? Den größten Teil des studentischen Budgets liefern in Wuppertal die Eltern. Zusammen kommen so gut 250 Euro pro Person. Außerdem zu nennen sind natürlich Studentenjobs, die bei etwa 237,8 Euro pro Person liegen. Bafög bzw. Studienkredite erweitern den studentischen Geldbeutel um zusätzliche 156,3 Euro.

4. Jobs und Stundenlohn in Wuppertal

Lohn nach Fachrichtung

Zur Vertiefung des Aspektes Nebenjob ist noch anzumerken, dass rund 65,4 Prozent der Immatrikulierten aus Wuppertal regelmäßig arbeiten. Der durchschnittliche Lohn liegt bei 10 Euro die Stunde. Somit landet die Stadt im Ranking der Hochschulstandorte auf Rang 17 – gar nicht mal so übel fürs Geschäft. Verglichen damit beläuft sich der Lohn bundesweit auf 9,7 Euro die Stunde. Knapp unter Wuppertal also.

5. Jobeinstieg in Wuppertal

Der analytische Blick auf die Bleibeperspektive über das Studium hinaus zeigt, dass nur 13,3 Prozent der zukünftigen Absolventen aus Wuppertal es auch beruflich in der Stadt versuchen wollen. Nicht gut für die Zukunft der Stadt. Dementsprechend planen 86,6 Prozent der Stichprobe ihren Lebensmittelpunkt woanders (17,5 Prozent sehen sich sogar international aktiv). In puncto Gehalt streben Studenten in Wuppertal für den beruflichen Einstieg ein Jahresbrutto von 31.071 Euro an, was einen Platz im Mittelfeld des Rankings bedeutet (Position 42). Abstufungen je nach Fachabschluss sind zudem auch in Wuppertal feststellbar, hier sieht es wie folgt aus: Naturwissenschaften (40.000 Euro), Wirtschaftswissenschaften (37.254,2 Euro), Psychologie (36.666,6 Euro).

6. Uni Ranking in Wuppertal

Hochschulranking

Was das lokale Bildungsangebot selbst betrifft, schneidet Wuppertal im Ranking der Hochschulstandorte wie folgt ab: In der Summe aller Bewertungskategorien wie Verkehrsanbindung, Qualität der Lehre oder Mensa holt die Stadt 50,9 von 100 möglichen Punkten und landet damit deutlich unter dem bundesweiten Durchschnitt von 55 Punkten. Ganz vorne landeten eher kleinere Standorte. So ist die Studentenzufriedenheit in Frankfurt an der Oder und Hamm mit je 63 Punkten am höchsten.

Headerbild: Mikhail Markovskiy/shutterstock.com
Quelle: © STUDITEMPS GmbH/Maastricht University

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