Studieren in Tübingen

Universitätsstadt durch und durch

Tübingen ist mit der 1477 gegründeten Eberhard Karls Universität eine klassische Universitätsstadt. Die beschauliche Stadt am Neckar, die gerade mal knapp 30 Kilometer von Stuttgart entfernt ist, bietet für jeden Studieninteressierten den passenden Studiengang. Und eine tolle Atmosphäre obendrauf!

1. Hochschulstandort allgemein in Tübingen

Studenten nach Hochschule

Mit 28.500 Hochschülerinnen und Hochschülern gehört Tübingen naturgemäß zu den 100 größten Hochschulstandorten in Deutschland. Genau gesagt belegt die Stadt Platz 38 im Ranking. Unter den verschiedenen Bildungseinrichtungen der Stadt genießt die Eberhard-Karls-Universität den meisten Zulauf. Sie beheimatet rund 27.500 Hochschülerinnen und Hochschüler.

Abschlüsse

Und wer studiert in Tübingen aktuell was – und mit welchem Ziel? 54,1 Prozent der Hochschülerinnen und Hochschüler befinden sich aktuell in einem Bachelorstudium, worauf für ungefähr 47,7 Prozent der Master-Abschluss folgen soll. Zu nennen ist noch die ausgewiesene Präferenz für eine Promotion, die von 28,4 Prozent der Befragten angestrebt wird. Zur allgemeinen Studiendauer in Tübingen ist zudem zu sagen, dass sie bei etwa 6,9 Jahren liegt. Akademische Bildung dauert eben.

2. Flirtfaktor in Tübingen

Studentischer Beziehungsstatus

Ein Großteil der Studenten aus Tübingen ist bereits mit einem Partner oder einer Partnerin zusammen. Genau genommen sind es 58,5 Prozent aller Befragte – an sich schlechte Vorzeichen für die Partnersuche. Das heißt aber auch, dass mit Blick auf die übrigen 41,4 Prozent durchaus was zu holen wäre, womit Tübingen im Vergleich der Städte auf einem dezent Single-freundlichen Rang 65 landet.

Alter der Studenten

Das Altersgefüge einer Studentenhochburg ist für den Aspekt „Flirten“ natürlich ebenfalls von zentraler Bedeutung. Und hier kommt zum Vorschein, dass die Studierenden in Tübingen mit durchschnittlichen 22,4 Jahren ziemlich knackig daher kommen. Aber welche Fachschaften in Tübingen sind es, die als Ausgangspunkt für die Partnersuche dienen können? Rein nach Größe müssten jedenfalls diese am besten geeignet sein: 1. Sprach- und Kulturwissenschaften (20,6 %), 2. Sozial- und Geisteswissenschaften (18,9 %), 3. Naturwissenschaften (15,5 %), 4. Informatik (6,8 %).

Wohnsituation der Studenten

„Zu mir oder zu dir?“ Wenn es abends mal soweit ist, dass diese Frage geklärt werden muss, zählt natürlich nur Zweisamkeit. Daher ist verheißungsvoll, dass nicht weniger als 82,9 Prozent der Eingeschriebenen aus Tübingen in ihren eigenen vier Wänden wohnen, fernab von störenden Eltern und Geschwistern (bundesweit Rang 53 im Heimschläfer-Vergleich). Aber klar ist auch, dass störende Familienmitglieder am ehesten bei den Jungs lauern – Hotel Mama eben.

3. Miete und Lebenshaltungskosten in Tübingen

Ausgaben

Tübingen schneidet mit Blick aufs Thema Ausgabenbelastung recht solide ab, was ein monatlicher Fixbetrag von 641,8 Euro pro Student verdeutlicht – knapp unterdurchschnittlich, denn im Regelfall löhnen Hochschülerinnen und Hochschüler in der Bundesrepublik 650 Euro pro Monat für dies und das. Doch wie schlagen in Tübingen die Ausgaben für Miete und Studium zu Buche? Während sich die Mietausgaben pro Monat auf 167,3 Euro pro Hochschülerin und Hochschüler summieren, sind es bezogen aufs Studium (Monatsticket, Literatur etc.) etwa 62,9 Euro.

Einnahmen

Bleibt offen, woher die Studenten der Stadt ihr Monatsbudget beziehen? Eher von den Eltern oder eher über einen Job? Den größten Teil liefern hier wie auch andernorts in Deutschland natürlich die Eltern. Über den Daumen gepeilt sind es 319,7 Euro pro Kopf und Monat, die so zusammen kommen. Die studentische Selbstversorgung durch Nebenjobs sorgt für weitere 171,8 Euro im Portemonnaie.

4. Jobs und Stundenlohn in Tübingen

Lohn nach Fachrichtung

Fleißige 57,8 Prozent der Studenten in Tübingen unterstützen sich finanziell selbst durch regelmäßiges Arbeiten. Durchschnittlich werden so 9,9 Euro die Stunde verdient. Außerdem sind es in Tübingen 50,7 Prozent der studentischen Jobber, die die begehrte 10-Euro-Marke erfolgreich hinter sich lassen. Damit kann man arbeiten.

5. Jobeinstieg in Tübingen

Beim Wunschgehalt zum Jobeinstieg streben Hochschülerinnen und Hochschülern aus Tübingen im Durchschnitt 23.483,5 Euro pro Jahr an. Heißt: Günstig zu haben, nur 6 Standorte in Deutschland kommen auf niedrigere Beträge. Bei der Analyse fällt auf, dass die Jungs mit 26.653,8 Euro ungefähr 19 Prozent vor ihren Kommilitoninnen liegen. Diese wären beim Jobeinstieg bereits mit 23.845,2 Euro zufrieden. Zudem befinden sich in Gehaltsfragen in Tübingen die nachfolgenden Fächer in Führung: Erziehungswissenschaften (37.500 Euro), Rechtswissenschaft, Jura (32.742,8 Euro), Medien und Kommunikationswissenschaften (31.133,3 Euro).

6. Uni Ranking in Tübingen

Hochschulranking

Die Hochschulqualität der Stadt betreffend, beurteilen Befragte in Tübingen das Gesamtbild so: Einschließlich Kategorien wie Mensa, Lehre, Ausstattung oder Anbindung kann der Standort 58,7 von 100 erreichbaren Punkten für sich verbuchen. Damit liegt die Stadt über dem bundesweiten Durchschnitt von 55 Punkten.

Headerbild: Thoom/shutterstock.com
Quelle: © STUDITEMPS GmbH/Maastricht University

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