Studieren in Kleve

Studium an der niederländischen Grenze: Ab an den Niederrhein

Die kleine Stadt Kleve liegt an der deutsch-niederländischen Grenze und ist deutlich durch die unmittelbare Nachbarschaft zu Holland geprägt. Außerdem ist dort der Sitz der Hochschule Rhein-Waal. Vielleicht kommt Kleve ja auch für dich als Hochschulstandort in Frage.

1. Hochschulstandort allgemein in Kleve

Studenten nach Hochschule

Die recht kleine Stadt Kleve zählt momentan rund 3.700 Studenten. Damit gehört auch sie zu den 100 wichtigsten Hochschulzentren innerhalb von Deutschland. Fast alle Studierenden der Region zieht es an die Hochschule Rhein-Waal, deren Standort sich in Kleve befindet.

Abschlüsse

Mit Blick auf die Beliebtheit einzelner Abschlüsse bleibt festzuhalten, dass 70,2 Prozent aller Studierenden in Kleve momentan mit ihrem Bachelor zu kämpfen haben. Akademische Endstation soll jedoch für 72,4 Prozent der Befragten gut 2 Jahre später der Masterabschluss sein. Eine Promotion ist für 13,7 Prozent interessant. Durchschnittlich 5,2 Semester haben die Studenten vor Ort laut eigenen Angaben bereits hinter sich gebracht. Weitere 6,9 folgen im Regelfall, sodass am Ende gut 6,1 Jahre zu Buche stehen, bis man in Kleve ans Geldverdienen denken kann.

2. Flirtfaktor in Kleve

Studentischer Beziehungsstatus

Daneben gibt es eine weniger gute Nachricht für liebesbedürftige Nachtschwärmer aus Kleve: 57,1 Prozent aller Befragten sind bereits fest vergeben! Die übrigen 42,8 Prozent, bei denen vielleicht was gehen kann, bescheren der Stadt den mittelmäßigen Platz 56 im Ranking der flirt-freundlichsten Städte in Deutschland. Mehr ist eben nicht!

Wohnsituation der Studenten

Dann wäre zu klären, welche Gelegenheiten auf dem Weg zum Flirten es in Kleve gibt – die großen Jahrespartys der wichtigsten Fachbereiche zum Beispiel. Diese lauten: 1. Wirtschaftswissenschaften (33,3 %), 2. Ingenieurwissenschaften (23 %), 3. Naturwissenschaften (15,3 %) und 4. Erziehungswissenschaften (7,6 %). Also los, das sind eure „places to be“, wenn ihr ans Flirten kommen wollt! Im Detail ist es so, dass Mädels bundesweit am häufigsten Erziehungswissenschaften und Psychologie belegen, Jungs dagegen eher Ingenieurwissenschaften und Informatik – aber das nur nebenbei.

3. Miete und Lebenshaltungskosten in Kleve

Ausgaben

Beim finanziell wegweisenden Kriterium der Lebenshaltungskosten schneidet Kleve tendenziell schlecht ab. Ursache ist: Die Stadt gehört dank der studentischen Pauschalkosten (pro Kopf) von monatlich 747,8 Euro deutlich zur ungünstigeren Hälfte der akademischen Zentren in Deutschland. Genau gesagt handelt es sich um Platz 9. Puh! Im Durchschnitt liegt der Preis bundesweit bei erheblich schlankeren 650 Euro. Wichtiger Bestandteil als Kostenpunkt ist natürlich die Miete, die in Kleve pro Student bei durchschnittlich 163,6 Euro liegt. Aber auch Ausgaben für das Studium selbst schlagen mit 134,8 Euro ordentlich auf – für den Semesterbeitrag beispielsweise oder das ÖPNV-Ticket.

Einnahmen

Natürlich steuern die Eltern in Kleve einiges an finanzieller Unterstützung bei. Sie liefern etwa 50 Prozent des studentischen Monatsbudgets. Zusätzliche Bezugsquellen existieren in Nebenjobs (138,3 Euro) und Studienkrediten bzw. Bafög (159,7 Euro). Immerhin!

4. Jobs und Stundenlohn in Kleve

Lohn nach Fachrichtung

Etwa 51,5 Prozent der Immatrikulierten in Kleve arbeiten wöchentlich, und das zu Bezügen von durchschnittlich 8,2 Euro pro Stunde. Eher mickrig also, denn die Stadt landet hiermit im Ranking auf Platz 95. Nur 5 Standorte sind schlechter. Zum Vergleich: Bundesweit liegt der Wert bei 9,7 Euro pro Stunde und damit gut anderthalb Euro höher.

5. Jobeinstieg in Kleve

Wer geht mit dem Abschluss in der Tasche in die Ferne – und wer möchte bleiben? Die Antwort lautet: Fast kein Absolvent aus Kleve will hier auch beruflich Wurzeln schlagen, alle wollen weg. Auch beim Wunschgehalt zum Jobeinstieg existieren auf studentischer Seite klare Ansichten. Angestrebt werden in Kleve im Durchschnitt 27.964,5 Euro brutto pro Jahr. Rang 68 im überregionalen Vergleich! Männer wollen übrigens 17,2 Prozent mehr fordern als Frauen.

Headerbild: Vibrant Image Studio/shutterstock.com
Quelle: © STUDITEMPS GmbH/Maastricht University

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