Studieren in Hannover

Zwischen CeBIT, Keksen und Uni: Studium in Niedersachsen

Das schöne Hannover ist die Landeshauptstadt Niedersachsens und gleichzeitig seine bevölkerungsreichste Stadt. Die Hannoveraner dürfen sich nicht nur an der CeBIT Messe, den berühmten Leibniz-Keksen und ihrem Fußballverein erfreuen: durch die Hochschulen der Stadt existiert auch eine lebendige Studentenkultur. Ein Studium in Hannover lohnt sich, auch du kannst hier sicherlich deinen Traum-Studiengang finden!

1. Hochschulstandort allgemein in Hannover

Studenten nach Hochschule

Hannover verfügt über rund 44.000 Studierende an insgesamt elf Hochschulen. Im Ranking der größten Hochschulstandorte liegt die Landeshauptstadt damit auf Rang 6. Die Studierendenquote der 518.386 Einwohner zählenden Stadt beträgt 8%.

Abschlüsse

Studierende in Hannover haben Lust auf den Master: Während 67,5 Prozent der Studierenden mitten im Bachelorstudium stecken, visieren rund 61,5 Prozent den Master an. 23,1 Prozent möchten den nächsten Schritt gehen und die akademische Laufbahn mit der Promotion abschließen.

2. Flirtfaktor in Hannover

Studentischer Beziehungsstatus

In Hannover haben die angehenden Akademiker klare Vorstellungen in puncto Familienplanung: 2 Kinder sollen es für die Mehrzahl der Befragten sein. 13,1 Prozent schließen dagegen eine Familiengründung mit Nachwuchs kategorisch aus. Dabei leben 57,4 Prozent in einer festen Beziehung – keine guten Aussichten für flirthungrige Singles.

Alter der Studenten

Die größten Fakultäten und damit wohl auch die besten Flirtaussichten bei Fachschaftsparties: 1. Ingenieurwissenschaften (24,3 %), 2. Wirtschaftswissenschaften (15,8 %), 3. Naturwissenschaften (13,6 %), 4. Sozial- und Geisteswissenschaften (9,1 %). Hier trifft man die Kommilitoninnen und Kommilitonen beim Abtanzen oder Anbaggern – mit einem Durchschnittsalter von 22,6 Jahren.

Wohnsituation der Studenten

The morning after, und dann auch noch eine Tasse Katerkaffe am elterlichen Küchentisch? Eher nicht: 75,2 Prozent der Studierenden in Hannover können eine eigene Wohnung vorweisen, was Platz 31 für Hannover im Bundesvergleich bedeutet.

3. Miete und Lebenshaltungskosten in Hannover

Ausgaben

An die Spitzenreiter der teuersten Städte reicht Hannover noch nicht heran, trotzdem ist die Landeshauptstadt ein alles andere als preiswertes Pflaster: Sind in Ludwigshafen mit 890 Euro Fixkosten und in Hamburg mit 820 Euro zu rechnen, so müssen die Studierenden in Hannover im Schnitt 648,20 Euro aufwenden. Die monatliche Miete kostet im Schnitt 164,70, während für das Studium (Literatur etc.) 108,10 Euro aufgewendet werden müssen.

Einnahmen

Mit 269,80 schultern Eltern, Verwandte und Partner die Hauptlast der Ausgaben des akademischen Nachwuchses. Nebenjobs sorgen für zusätzliche 187 Euro im Säckel, hinzu kommen 163,90 Euro pro Monat durch Studienkredite und Bafög.

4. Jobs und Stundenlohn in Hannover

Lohn nach Fachrichtung

56,6 Prozent der Eingeschriebenen bessern ihr Einkommen mit Hilfe von Nebenjobs auf, wobei der durchschnittliche Verdienst bei 9,50 in der Stunde liegt – Platz 45 im bundesweiten Gehalts-Ranking. Besonders lukrativ arbeiten 38,4 Prozent der Befragten: 10 Euro und mehr erwirtschaften sie pro Stunde.

5. Jobeinstieg in Hannover

Hannover steht ordentlich da, wenn es um abwanderungswillige Akademiker geht: Mehr als die Hälfte der Befragten - exakt 54,8 Prozent – möchte nach dem Studium in der Landeshauptstadt bleiben. 45,1 Prozent dagegen hegen Abwanderungsgedanken, wobei 18,8 Prozent einen Berufseinstieg im Ausland präferieren. Als Einstiegsgehalt schwebt den Hannoveraner Studierenden eine Entlohnung von 31.884,20 Euro pro Jahr vor - Platz 35 im Standortvergleich. Ein harscher Gegensatz zeigt sich bei der Analyse nach Geschlecht: Mit einem Anspruch von 37.955,60 Euro liegen die männlichen Akademiker in spe 47,8 Prozent vor den weiblichen Studierenden, die 25.677,10 Euro anvisieren.

6. Uni Ranking in Hannover

Hochschulranking

Und wie ist die Lage bei der Studienqualität? Wie zufrieden ist man in Hannover mit Lehrqualität, Ausstattung oder auch Mensaessen? Hier erreicht Hannover 55,4 von 100 möglichen Punkten und liegt damit knapp über dem Bundesschnitt von 55 Punkten. Spitzenreiter in puncto Studienqualität sind mit jeweils 68 Punkten Hamm und Frankfurt (Oder).

Headerbild: Margarita Borodina/shutterstock.com
Quelle: © STUDITEMPS GmbH/Maastricht University

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