Studieren in Hagen

Ob Fernuni oder vor Ort: Studieren in NRW

Mitten in NRW gelegen beherbergt Hagen mit über 70.000 immatrikulierten Studenten die größte Fern-Universität Deutschlands. Doch auch vor Ort lässt es sich gut aushalten! Warum sich ein Studium in Hagen lohnt, kannst du hier nachlesen.

1. Hochschulstandort allgemein in Hagen

Studenten nach Hochschule

Hagen ist besonders für seine Fernuniversität bekannt, hier sind ganze 70.632 Studierende eingeschrieben. Vor Ort ist der Anteil der Studierendenschaft allerdings gering: Die Fachhochschule Südwestfalen zählt 2.767, die Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW 1.166 Immatrikulierte. Es verdankt sich also vor allem der Fernuniversität, dass Hagen im Vergleich der größten Hochschulstandorte auf Rang 51 liegt.

Abschlüsse

In Hagen wird lange studiert: Die jungen Menschen befinden sich im Schnitt im 7,2 Semester, bis zum höchsten angestrebten Abschluss dauert es noch weitere 7,6 Semester. Bis es ans Geld verdienen geht, müssen die angehenden Akademiker durchschnittlich 7,4 Jahre büffeln – Promotion eingerechnet. Bei der Einordnung von Hagen nach den Abiturleistungen steht als durchschnittliche Abschlussnote 2,3 auf dem Schulzeugnis. Hierdurch erringt die Stadt mit Blick auf die Bundesrepublik einen ordentlichen 33. Platz. Die Verteilung der Abschlussarten liest sich wie folgt: 83,5 Prozent der Studierenden aus Hagen versuchen derzeit, den Bachelor zu meistern. Als akademisches Folgeziel visieren etwa 66,1 Prozent den Master an, promovieren möchten 22,5 Prozent der Befragten.

2. Flirtfaktor in Hagen

Studentischer Beziehungsstatus

Wer auf heiße Flirts steht, wird es in Hagen schwer haben: Ganze 67,2 Prozent der Studierenden sind in festen Händen. Damit landet Hagen im Flirtranking abgeschlagen in der Abstiegszone auf Platz 81. Kein Wunder also, dass die Famlienplanung schon in vollem Gange ist: 2 bis 3 Kinder wünschen sich die Mehrheit der Hochschülerinnen und Hochschüler. 16,3 Prozent der Befragten können sich dagegen sehr gut ein Leben ohne Nachwuchs vorstellen.

Alter der Studenten

Ein Faktor für den überraschend hohen Altersschntt von 25 Jahren dürfte die Dominanz der Fernuniversität sein – die Stadt weist damit den Spitzenrang im Altersranking auf. Die größten Fakultäten in Hagen: 1. Psychologie (40 %), 2. Wirtschaftswissenschaften (14,6 %), 3. Ingenieurwissenschaften (9,3 %), 4. Sozial- und Geisteswissenschaften (8 %).

Wohnsituation der Studenten

Wenn's nach dem Kennenlernen um die Frage geht: „Mein Frühstückstisch – oder deiner?“, sind die Chancen recht groß, nicht am folgenden Morgen auf neugierige Eltern und nervige Geschwister zu treffen: 76,3 Prozent der Studierenden in Hagen haben ihre eigene Butze.

3. Miete und Lebenshaltungskosten in Hagen

Ausgaben

Hagen ist kein Ort, an dem sich Sparfüchse wohl fühlen, wie der aufzuwendende monatliche Fixbetrag von 743,3 Euro pro Student verdeutlicht – Rang 11 im nationalen Vergleich. Damit liegt die Stadt deutlich über dem Bundesschnitt von 650 Euro. Und wie schaut es bezüglich der Ausgaben für Miete und Studium aus? Während sich die monatlichen Mietausgaben auf 220,30 Euro pro Student belaufen, sind es fürs Studium (Semesterbeitrag, Literatur etc.) etwa 67,80 Euro.

Einnahmen

Wie finanzieren Studierende in Hagen ihr Studium? Interessant: Die Zuwendungen von Eltern respektive Verwandten und die Einnahmen durch Studentenjobs halten sich ungefähr die Waage (von den Eltern kommen im Durchschnitt 297,90 Euro im Monat, der Nebenverdienst macht 293,30 Euro aus). Studienkredite und Bafög tragen mit 125,50 Euro pro Monat zur Deckung des finanziellen Gesamtbedarfs bei.

4. Jobs und Stundenlohn in Hagen

Lohn nach Fachrichtung

Rund 68,6 Prozent der Studenten aus Hagen gehen regelmäßig arbeiten – kein Wunder, wenn man sich das exzellente Lohnniveau anschaut: 10,70 Euro verdienen Studierende im Schnitt; Hagen liegt damit im Ranking der Hochschulstandorte Deutschlands in der Spitzengruppe (Platz 4). Erfreulich ist auch, dass 62,2 Prozent die lukrative Marke von 10 Euro Stundenlohn passieren.

5. Jobeinstieg in Hagen

Hagener Studierende haben klare Vorstellungen, in welcher Gerhaltsgruppe sie im Anschluss an die akademische Laufbahn landen wollen: Im Schnitt werden 34.586,40 Euro brutto Jahresgehalt angepeilt, was Platz 19 im überregionalen Vergleich bedeutet. Die Analyse zeigt, dass Männer in dieser Frage mit 32.176,4 Euro etwa -9,5 Prozent hinter den Forderungen der weiblichen Studierenden zurückbleiben. Diese möchten in Summe mit 35.561,90 Euro beim Berufseinstieg entlohnt werden. Allerdings wird Hagen große Probleme bekommen, den akademischen Nachwuchs in der Stadt zu halten: 100 Prozent der Befragten gaben an, ihr Glück außerhalb Hagens zu suchen, 14 Prozent möchten die ersten Karriereschritte im Ausland tätigen.

6. Uni Ranking in Hagen

Hochschulranking

Die Studienqualität lässt den Befragten zufolge zu wünschen übrig. Gerade einmal 38, 4 von möglichen 100 Punkten wurden vergeben. Damit liegt Hagen weit unter dem bundesdeutschen Schnitt von 55 Punkten – hier besteht augenscheinlich Handlungsbedarf.

Headerbild: Ralf Neumann/shutterstock.com
Quelle: © STUDITEMPS GmbH/Maastricht University

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