Studieren in Freiburg (im Breisgau)

Studieren, wo immer die Sonne scheint

Freiburg im Breisgau ist die sonnenreichste Stadt Deutschlands. Kein schlechtes Argument, um dort ein Studium anzufangen. Die sympathische badische Lebensweise gepaart mit internationalem Flair, macht die ökologische Vorzeigestadt aber auch zu einem beliebten Universitätsstandort.

1. Hochschulstandort allgemein in Freiburg (im Breisgau)

Studenten nach Hochschule

Dank seiner 33.000 Studierenden gehört auch Freiburg zu den 100 größten Hochschulzentren in Deutschland (Platz 27). In der Stadt hat dabei die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg mit knapp 24.000 Immatrikulationen den höchsten Stellenwert.

Abschlüsse

Bei der Klassifizierung von Freiburg über die mitgebrachten Leistungen im Abitur, landet die Stadt mit einem Notenschnitt von 2,0 ganz weit oben in Deutschland. Das ist doch mal was. Und im Studium? Aktuell versuchen sich rund 50,9 Prozent der Befragten am Bachelor, was aber längst nicht das Ende sein soll. Folgeziele sind nämlich der Master (42,4 Prozent) und ein Promotionsstudiengang (31,5 Prozent). Im Übrigen dauert das Durchschnittsstudium in Freiburg gut 7 volle Jahre. Davon sind im Mittel bereits 6,2 Semester absolviert.

2. Flirtfaktor in Freiburg (im Breisgau)

Studentischer Beziehungsstatus

57 Prozent aller angehenden Absolventen aus Freiburg sind nicht mehr zu haben. Zu blöd aber auch für passionierte Anmacher! Damit landet die Stadt im Single-Ranking der unter die Lupe genommenen Hochschulzentren auf einem mittelprächtigen Platz 55 (von insgesamt 100). Dennoch wird es natürlich auch hier irgendwann klappen – und sicherlich auch ernst. Wie also steht man in Freiburg zur Kinderthematik? 68 Prozent sehnen sich später mal nach 2 bis 3 Kindern, wohingegen in Summe 10,5 Prozent mit dem Thema gar nichts anfangen können.

Alter der Studenten

Der vorliegenden Statistik zufolge müsste man sich an diesen Fakultäten am einfachsten über den Weg laufen – denn es sind die größten 4 der Stadt: 1. Sozial- und Geisteswissenschaften (17,5 %), 2. Naturwissenschaften (16,3 %), 3. Medizin / Gesundheitswissenschaften (12,2 %) und 4. Erziehungswissenschaften (9,3 %). Deren Semester-Partys sollte man unbedingt besuchen.

Wohnsituation der Studenten

Wie sieht es eigentlich mit Hotel Mama in Freiburg aus? Gut 85,1 Prozent der Studierenden aus der Stadt wohnen nicht mehr zuhause, was Rang 62 im überregionalen Heimschläfer-Vergleich bedeutet. Und dann zum Vergleich noch die am meisten besuchten Fachbereiche auf Bundesebene: Bei Männern sind es die Ingenieurwissenschaften, bei Frauen das Fach Erziehungswissenschaften.

3. Miete und Lebenshaltungskosten in Freiburg (im Breisgau)

Ausgaben

Freiburg ist auch für Studierende recht teuer, was monatliche Fixkosten von durchschnittlich 676,1 Euro je Hochschülerin und Hochschüler beweisen. Im Mittel zahlen Studenten in Deutschland 650 Euro – also etwas weniger (an der Spitze des Rankings befindet sich überraschenderweise Ludwigshafen mit 890 Euro). Aber wie schlagen in Freiburg die studentischen Monatsmieten zu Buche? Sie liegen bei 167,8 Euro pro Student. Daneben fallen beispielsweise fürs Studium (Monatsticket, Literatur etc.) rund 83,8 Euro Fixkosten an.

Einnahmen

Wer in Freiburg studiert, erhält im Durchschnitt pro Monat von seinen Eltern eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 358,2 Euro. Dies ist zugleich der größte Anteil des monatlichen Budgets der Studenten. Des weiteren gelangen durch Nebenjobs pro Monat zusätzliche 219,9 Euro in der Geldbörse. Und Bafög sowie Studienkredite liefern in Summe 135,1 Euro.

4. Jobs und Stundenlohn in Freiburg (im Breisgau)

Lohn nach Fachrichtung

Wer in Freiburg als Student einem Job nachgeht, erhält im Durchschnitt 9,3 Euro als Stundenlohn. Das bedeutet für die Stadt Position 62 im bundesweiten Ranking der Standorte. Doch wie viele Studierende betrifft es? Laut den vorliegenden Angaben jobben etwa 68,3 Prozent der Hochschülerinnen und Hochschüler aus Freiburg regelmäßig. Zu den „Besserverdienern“ zählen dabei 34,6 Prozent der städtischen Jobber. Sie überbieten nämlich beim Stundenlohn die für Studenten lukrative 10-Euro-Marke.

5. Jobeinstieg in Freiburg (im Breisgau)

Und nach dem Abschluss? Wer will dann wo arbeiten? In Freiburg sieht es aktuell so aus, dass knapp 46,5 Prozent der Studenten beruflich in der Stadt Fuß fassen wollen. Den Rest zieht es zum Arbeiten in andere Regionen – 27,1 Prozent sehen sich sogar im Ausland. Bei den Gehaltswünschen sieht das Bild wie folgt aus: Im Durchschnitt wollen Studierende aus Freiburg ein Erstgehalt in Höhe von 25.755,5 Euro brutto pro Jahr erzielen. Das bedeutet einen klar unterdurchschnittlichen Platz 86 im Ranking der Hochschulstandorte. Hierzu noch das Stimmungsbild einzelner Fakultäten: Informatik (57.500 Euro), Wirtschaftswissenschaften (43.321,4 Euro) und Rechtswissenschaft, Jura (37.875 Euro) bilden die Spitze.

6. Uni Ranking in Freiburg (im Breisgau)

Hochschulranking

57,5 von maximal 100 Punkten geben Studierende aus Freiburg ihrer Stadt hinsichtlich der Gesamtbewertung des Studienstandortes. Zum Vergleich: Das bundesweite Mittel liegt bei 55 Punkten. Am besten schnitten überraschenderweise Hamm und Frankfurt an der Oder ab. Beide Städte erhielten von ihren Hochschülerinnen und Hochschülern jeweils 63 Punkte.

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Quelle: © STUDITEMPS GmbH/Maastricht University