Studieren in Essen

Studieren im Herzen des Ruhrgebiets: Zwischen Tradition und Moderne

Mitten im Herzen des Ruhrgebietes und direkt am gleichnamigen Fluss liegt die Großstadt Essen. Die Stadt blickt auf eine lange Tradition im Bergbau und der Industrie zurück, doch mittlerweile modernisiert Essen sich immer weiter. Dazu trägt auch die Universität Duisburg-Essen erheblich bei! An der neu geschaffenen Hochschule ist mit Sicherheit auch für dich das richtige Studienfach dabei.

1. Hochschulstandort allgemein in Essen

Studenten nach Hochschule

Die Ruhr-Metropole Essen hat knapp 600.000 Einwohner und etwa 43.000 Studierende, was einem Quotient von unter 10 Prozent entspricht. Mit seiner Studierendenzahl landet Essen im Größenvergleich der Hochschulstandorte auf Rang 21. Den höchsten Stellenwert hat vor Ort die Universität Duisburg-Essen (20.600 Eingeschriebene).

Abschlüsse

In Essen bringen Studierende im Durchschnitt aus dem Abitur als Note eine 2,3 mit (recht guter Platz 25 in Deutschland). 68,2 Prozent der Studenten in Essen versuchen derzeit, mit Erfolg ihr Bachelorstudium zu finalisieren. Als Folgeziel gehen ungefähr 66,6 Prozent den Master-Abschluss und die Promotion an (15,9 Prozent der Befragten). Zur Studiendauer in Essen kann zunächst festgehalten werden, dass im Mittel weitere 7,2 Semester vor den Studierenden liegen. Insgesamt werden es am Ende im Durchschnitt 6,6 Jahre bis zum Berufsbeginn gewesen sein.

2. Flirtfaktor in Essen

Studentischer Beziehungsstatus

Rein rechnerisch sind den studentischen Angaben zufolge 42,1 Prozent noch nicht in einer festen (oder losen) Beziehung. Damit platziert sich Essen im Vergleich der Städte auf für Singles eher unglücklichen Rang 61 – die Situation könnte für Solisten deutlich besser sein. Aber was erwartet euch langfristig, wenn es dann doch klappt mit einer Beziehung? Die allermeisten Studierenden wünschen sich (später im Leben) 2 bis 3 Kinder. Gut zu wissen! Doch anders als diese können sich 10,6 Prozent der Befragten prima vorstellen, niemals Kinder zu haben.

Alter der Studenten

Elementar ist beim Flirten auch die Altersfrage. Und hier kommt zum Vorschein, dass die Studierenden aus Essen relativ „reif“ unterwegs sind. Der Durchschnitt beträgt nämlich 23,2 Jahre, was im Vergleich der 100 Städte Platz 28 gleichkommt. Und wo lernt man all die „alten“ Menschen kennen? An welchen Fakultäten? Hier die größten 4: 1. Wirtschaftswissenschaften (22,6 %), 2. Sozial- und Geisteswissenschaften (15 %), 3. Ingenieurwissenschaften (14,6 %), 4. Naturwissenschaften (8 %).

Wohnsituation der Studenten

Und welches sind die beliebtesten Fachbereiche bei Hochschülerinnen und Hochschülern in Deutschland? Während bei den Männern Informatik und Ingenieurwissenschaften vorne liegen, sind es bei den Frauen Psychologie und Erziehungswissenschaften. Das nur als überregionaler Vergleich zum Standort Essen. 67,1 Prozent der Eingeschriebenen aus der Metropole haben im Übrigen eine eigene Wohnung bzw. wohnen nicht mehr zuhause.

3. Miete und Lebenshaltungskosten in Essen

Ausgaben

Essen schneidet bei der Ausgabenbelastung der Studierenden recht günstig ab, was ein monatliches Fixum von 608,4 Euro pro Hochschülerin und Hochschüler beweist. Überregional gesehen sind damit lediglich 14 Hochschulstädte günstiger. Bundesweit liegt der Durchschnitt bei 650 Euro. Und was von den Monatskosten geht in Essen für die Miete drauf? Exakt 166 Euro sind es je Student. Außerdem stehen fürs Studium (Semesterticket, Literatur etc.) ungefähr 87,5 Euro zu Buche.

Einnahmen

Bleibt offen, wie die Studenten der Stadt das Geld einsacken, das sie monatlich benötigen: Zu nennen sind zunächst auch in Essen die Eltern sowie Verwandte und Lebenspartner, die zusammen genommen im Durchschnitt 286,5 Euro pro Student aufbringen. Für zusätzliche Entlastung sorgen Studentenjobs (216,9 Euro pro Student) und externe Geldquellen wie Studienkredite und Bafög, durch die im Mittel weitere 131,2 Euro monatlich in die studentische Börse wandern.

4. Jobs und Stundenlohn in Essen

Lohn nach Fachrichtung

Finanzielle Selbstversorgung betreiben in Essen etwa 68,4 Prozent der Hochschülerinnen und Hochschüler, indem sie wiederkehrend (wöchentlich) einem Nebenjob nachgehen. Der Durchschnittsverdienst liegt bei einem Stundenlohn von 9,4 Euro, was im bundesweiten Vergleich als mittelprächtig zu bezeichnen wäre (Rang 51). Und wer verdient in Essen 10 Euro und mehr pro Stunde? Von den Studierenden in Essen mit einem Studentenjob betrifft dies genau 43,3 Prozent, wobei natürlich auch die individuelle Fächerwahl eine gewisse Rolle spielt.

5. Jobeinstieg in Essen

Die aus wirtschaftlicher Sicht entscheidende Frage: Wer will mit dem Abschluss in der Tasche in andere Städte und Regionen ziehen – und wer will in Essen bleiben? Insgesamt 68,8 Prozent der Absolventen wollen nach dem Abschluss einen Wohnortwechsel, um in den Beruf einsteigen zu können (14 Prozent ins Ausland). Und auch beim Wunschgehalt existieren auf studentischer Seite deutliche Präferenzen. Aufrufen wollen Studierende in Essen beim Bewerbungsgespräch im Durchschnitt ein Bruttogehalt von 27.820,2 Euro pro Jahr, was lediglich Position 69 im Standortvergleich bedeutet – recht bescheiden.

6. Uni Ranking in Essen

Hochschulranking

Und dann noch das Endresultat im Städteranking: Studenten aus Essen bewerten ihren Hochschulstandort insgesamt mit 53,3 von maximal 100 Punkten. Dem liegen beispielsweise Kriterien wie ÖPNV-Anbindung der Hochschule, technische Ausstattung oder Mensaqualität zugrunde. Bundesweit gesehen liegt der Durchschnittswert bei 55 Punkten.

Headerbild: telesniuk/shutterstock.com
Quelle: © STUDITEMPS GmbH/Maastricht University

Die besten Studentenjobs in Essen:

Noch mehr Jobs

Jetzt Studentenjob finden
Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst du dem zu.