Studieren in Dresden

Von wegen grau in grau: Studieren in Elbflorenz!

Dresden trägt den Namen Elbflorenz nicht ohne Grund. Prunkvolle Bauten und ein tolles Kunst- und Kulturangebot: Dresden hat so einiges zu bieten. Kein Wunder also, dass die Dresdner Bürger einer Umfrage zufolge zu den zufriedensten Bürgern der Bundesrepublik zählen. Du willst dazu gehören? Kein Problem, denn in Dresden ist bestimmt das richtige Studienfach für dich dabei.

1. Hochschulstandort allgemein in Dresden

Studenten nach Hochschule

Mit 45.000 Eingeschriebenen ist Dresden – das sehenswerte Elbflorenz – zum aktuellen Zeitpunkt der elftgrößte nationale Hochschulstandort. In Front liegt in der Stadt klar die Technische Universität. Knapp 35.000 Hochschülerinnen und Hochschüler sind hier eingeschrieben. Eine weitere große Akademie ist die Hochschule für Technik und Wirtschaft mit 5.000 Immatrikulierten.

Abschlüsse

Als „Durchschnitts-Student“ in Dresden sollte man etwa 6,5 Jahre Zeit fürs Studium verplanen. Schneller geht es normalerweise nicht. Zur Studiendauer in Dresden kann daneben festgehalten werden, dass sich die Hochschülerinnen und Hochschüler im Mittel bereits im 6. Fachsemester befinden. Den eigenen Angaben zufolge sind damit pro Person noch weitere 6,6 Semester bis zum höchsten angestrebten Abschluss zu gehen. Etwa 56,1 Prozent der Studenten in Dresden versuchen derzeit, ihr Bachelorstudium erfolgreich zu beenden. Ungefähr 57,3 Prozent der Befragten wollen nun den Master in Angriff nehmen. Die Promotion wird von 27,1 Prozent der Befragten angesteuert.

2. Flirtfaktor in Dresden

Studentischer Beziehungsstatus

Passionierte Flirter und Aufreißer aufgepasst! 54 Prozent der Studenten aus Dresden stehen nicht mehr auf der Weide. Rein rechnerisch ist also nur bei weniger als der Hälfte was zu holen. Daher erringt die Stadt in der Kategorie Single-Freundlichkeit nur einen mittelprächtigen Platz 34 (im bundesweiten Vergleich). Und noch etwas: Die meisten Befragten in Dresden nehmen das Beziehungsthema ziemlich ernst, harte Zeiten für kurzes Glück. Indiz dafür ist, dass sich nur 8,9 Prozent gut vorstellen können, ein Leben lang kinderlos zu bleiben. Gut zu wissen.

Alter der Studenten

Das Altersgefüge einer Studentenhochburg ist für den Aspekt „Flirten“ natürlich ebenfalls von zentraler Bedeutung. Dresden ist hier mit im Durchschnitt 22,4 Jahren relativ jung aufgestellt (70 analysierte Standorte sind älter). Rein nach Größe der Fakultät sind übrigens hier die Chancen am besten, jemanden kennenzulernen: 1. Ingenieurwissenschaften (33,1 %) 2. Wirtschaftswissenschaften (17,1 %) 3. Naturwissenschaften (9,6 %) 4. Sozial- und Geisteswissenschaften (9 %).

Wohnsituation der Studenten

Verheißungsvoll ist, dass 90,6 Prozent aller Befragten aus Dresden eine eigene Bude haben, was den Start in die Beziehung definitiv erleichtert. Eigene vier Wände halt – ganz ohne Elternbegegnungen (Platz 75 im deutschlandweiten Vergleich). Die begehrtesten Fächer der Hochschülerinnen sind in Deutschland im Übrigen die Bereiche Erziehungswissenschaften und Psychologie. Unter Hochschülern sind es Informatik und Ingenieurwissenschaften. Das nur noch am Rande.

3. Miete und Lebenshaltungskosten in Dresden

Ausgaben

Und wie schlagen in Dresden die Ausgaben für Miete und Studium zu Buche? Die Antwort: Während sich die monatlichen Mietausgaben auf 170 Euro summieren, sind es fürs Studium (Semesterbeitrag, Literatur etc.) rund 67,4 Euro pro Person. Insgesamt liegt die monatliche Kostenlast in der Stadt bei 621,1 Euro pro Student und Monat – entspricht dem recht günstigen Platz 75 in der Rangfolge der teuersten 100 Hochschulstandorte. Im Durchschnitt bezahlen Studierende bundesweit 650 Euro im Monat.

Einnahmen

Bleibt offen, woher die Studierenden ihr so dringend benötigtes Geld bekommen. Beträchtliche Teile kommen in Dresden anteilig von Eltern und Verwandten (de facto sind es 330,1 Euro). Durchs Jobben landen zusätzlich 165,4 Euro in der Portokasse. Bafög trägt mit in Summe 161,2 Euro pro Monat ebenfalls bedeutend zur Bedienung des Bedarfs bei.

4. Jobs und Stundenlohn in Dresden

Lohn nach Fachrichtung

Einen regelmäßigen Nebenjob haben rund 55,7 Prozent der Studenten aus Dresden. Heißt: Man finanziert sich anteilig selbst zu einem Lohn von stündlich 8,8 Euro, woraus überregional betrachtet Platz 87 unter allen deutschen Hochschulstandorten zustande kommt. Überdies sind es in Dresden 25,6 Prozent der Jobber, die die Lohnmarke von 10 Euro hinter sich lassen. Nicht schlecht!

5. Jobeinstieg in Dresden

Wen zieht es nach dem Studium in die Ferne – und wer möchte bleiben? Während ordentliche 51 Prozent der Absolventen aus Dresden hier auch den Berufseinstieg wollen (oder zumindest in der Region), planen 48,9 Prozent in anderen Sphären. Gut 15 Prozent verfolgen sogar den Plan, Karriere im Ausland zu machen. Doch wie ist der Preis? Aufgerufen wird bei Studierenden in Dresden ein durchschnittlicher Gehaltswunsch (Berufseinstieg) in Höhe von 29.340 Euro brutto im Jahr. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass die Männer etwa 40 Prozent mehr fordern wollen als ihre Kommilitoninnen. Dann noch die ambitioniertesten Fachbereiche: Informatik (38.909 Euro), Wirtschaftswissenschaften (38.674,5 Euro), Ingenieurwissenschaften (3.257,1 Euro).

6. Uni Ranking in Dresden

Hochschulranking

Und schließlich: Was halten die Studierende aus Dresden insgesamt vom Studieren in der Stadt? Heißt konkret: Ausstattung, Lehrqualität oder weiche Faktoren wie das Mensaessen betreffend. Von möglichen 100 Punkten erhält die Stadt von den eigenen Studenten ganze 59,7 Zähler. Zum Vergleich: Der bundesweite Durchschnittswert liegt bei 55 Punkten.

Headerbild: Segoya/shutterstock.com
Quelle: © STUDITEMPS GmbH/Maastricht University

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