Studieren in Dortmund

Früher Industrie, heute Studentenmetropole: Studium im Ruhrgebiet

Studieren im Ruhrgebiet, zwischen Westfalenpark, Signal-Iduna Stadion, Einkaufsstraße und Industrie - das geht nur in Dortmund. Früher vor allem als Industriemetropole bekannt, hat Dortmund sich besonders dank seiner Technischen Universität mittlerweile zu einem wahren Studentenmagneten entwickelt. In dem breit gefächerten Studienangebot ist sicherlich auch für dich das Richtige dabei!

1. Hochschulstandort allgemein in Dortmund

Studenten nach Hochschule

Die größte Hochschule Dortmunds ist die Technische Universität mit rund 33.000 Eingeschriebenen. Insgesamt studieren in der rund 580.000 Einwohner zählenden Metropole 50.000 Hochschülerinnen und Hochschüler. Damit ist Dortmund der neuntgrößte akademische Standort in Deutschland.

Abschlüsse

Bewertet man Dortmund nach den Abiturleistungen seiner Studenten, steht als durchschnittliche Abschlussnote 2,3 auf dem Schulzeugnis. Wer studiert was? Etwa 77,7 Prozent der Studenten in Dortmund sind aktuell dabei, ihr Bachelorstudium zu beenden. Als nächstes Ziel visieren rund 72 Prozent der Befragten einen Master-Abschluss an. Ein weiteres prominentes Ziel ist natürlich die Promotion, die von 12,3 Prozent der Befragten angesteuert wird. Zur allgemeinen Studiendauer in Dortmund ist zu sagen, dass sich die Hochschülerinnen und Hochschüler durchschnittlich bereits im 6. Semester befinden. Schätzungsweise sind damit weitere 7,4 Semester zu bewältigen, bis es ans Geldverdienen geht.

2. Flirtfaktor in Dortmund

Studentischer Beziehungsstatus

Daneben gibt es eine gute Zahl für Singles und passionierte Nachtschwärmer: Denn die Mehrheit der Hochschülerinnen und Hochschüler aus Dortmund ist noch nicht liiert – 48,2 Prozent aller Befragten, um exakt zu sein. Damit platziert sich Dortmund im überregionalen Vergleich auf einem recht Solisten-freundlichen Platz 12. Auch in der Kinderfrage existiert bereits ein erstes Meinungsbild. Im idealen Fall wünschen sich die meisten Studenten später einmal 2 Kinder (68 %). Im krassen Gegensatz dazu können sich lediglich 9,5 Prozent der Befragten gut vorstellen, ihr Leben lang kinderlos zu bleiben.

Alter der Studenten

Wichtig beim Flirten ist natürlich auch das Altersgefüge einer Stadt. Und hier offenbart sich, dass die Studierenden in Dortmund mit einem Durchschnittsalter von 23,3 Jahren relativ reif sind. Dies entspricht Position 25 auf dem Tableau der analysierten Standorte. Stellt sich also noch die Frage, welche Fachbereiche in Dortmund am angesagtesten sind? Der Statistik zufolge sind die Chancen auf problemfreies Daten an diesen Fakultäten am größten: 1. Ingenieurwissenschaften (31,8 %) 2. Wirtschaftswissenschaften (20,5 %) 3. Informatik (14,8 %) 4. Erziehungswissenschaften (6,5 %)

Wohnsituation der Studenten

Beliebteste Fachbereiche der Hochschülerinnen sind auf Bundesebene übrigens die Bereiche Erziehungswissenschaften und Psychologie, wogegen unter Hochschülern Informatik sowie Ingenieurwissenschaften im Zentrum des Interesses stehen. Und wenn es nach einem geglückten Date auf den Klassiker unter den Anmach-Sprüchen hinausläuft? 'Mein Frühstückstisch – oder deiner?' Fakt ist, dass nicht weniger als 75,4 Prozent aller Befragten in Dortmund ihre eigenen vier Wände haben, was quälende Elternbegegnungen ins Reich der Albträume verabschieden sollte (Rang 32 im deutschlandweiten Heimschläfer-Vergleich).

3. Miete und Lebenshaltungskosten in Dortmund

Ausgaben

Dortmund schneidet mit Blick aufs Geldausgeben mittelprächtig ab, was ein monatlicher Fixbetrag von 640,2 Euro pro Student beziffert (Rang 56 der teuersten Hochschulstädte). Im Regelfall löhnen Hochschülerinnen und Hochschüler bundesweit 650 Euro, etwas mehr also. Und wie schlagen in Dortmund die Mietkosten zu Buche? Die Antwort: Während sich die Mietkosten je Monat auf etwa 169,5 Euro pro Hochschülerin und Hochschüler summieren, sind es bezogen aufs Studium (Semesterticket, Literatur etc.) rund 93,3 Euro.

Einnahmen

Bliebe zu klären, auf welchem Weg die Befragten ihr so dringend benötigtes Geld erhalten: Gute Teile davon stammen in Dortmund natürlich von den Eltern, aber auch Verwandte und Lebenspartner tragen dazu bei. Durchschnittlich steuern diese Gruppen pro Student 253,4 Euro im Monat bei. Durchs Jobben landen zusätzlich 207,8 Euro in der Geldbörse, und auch Bafög sowie Studienkredite tragen mit 132,7 Euro pro Monat bedeutend zur Erfüllung des monatlichen Bedarfs bei.

4. Jobs und Stundenlohn in Dortmund

Lohn nach Fachrichtung

Gut 62,5 Prozent der Eingeschriebenen in Dortmund unterstützen sich finanziell selbst, indem sie regelmäßig einem Nebenjob nachgehen. Im Mittel bekommen sie einen Lohn von stündlich 9,4 Euro, woraus bundesweit gesehen Rang 47 resultiert. Daneben sind es in Dortmund 39,3 Prozent der Befragten mit einem Studentenjob, die gehaltsmäßig die begehrte 10-Euro-Marke hinter sich lassen.

5. Jobeinstieg in Dortmund

Wer geht mit dem Abschluss in der Tasche raus aus der Gegend – wer bleibt? Während 36 Prozent der Studenten aus Dortmund nach dem Abschluss in der Stadt bzw. Region beruflich Fuß fassen wollen, sehen 63,9 Prozent ihren Lebensmittelpunkt woanders. 17,7 wollen die Bundesrepublik ganz verlassen. Auch beim Thema Gehaltswunsch gibt es klare Vorstellungen. Angestrebt ist bei Hochschülerinnen und Hochschülern aus Dortmund im Durchschnitt ein Erstgehalt in Höhe von 32.345,4 Euro pro Jahr, was Platz 30 im Wunschgehalts-Ranking der Hochschulstandorte gleichkommt. Im Übrigen liegen bei der Gehaltsvorstellung unter Studenten aus Dortmund die nachfolgenden Fächer an der Spitze: Psychologie (40.000 Euro), Ingenieurwissenschaften (38.340,8 Euro), Informatik (37.570 Euro

6. Uni Ranking in Dortmund

Hochschulranking

Und schließlich: Was halten die Hochschülerinnen und Hochschüler aus Dortmund insgesamt von der städtischen Hochschullandschaft? Das heißt Ausstattung, Lehrqualität, Ausstattung oder aber das Mensaessen betreffend. Unter dem Strich holt die Stadt von möglichen 100 Punkten in Summe 52,1, wobei der bundesweite Vergleichswert bei 55 liegt. Die am besten bewerteten Hochschulstandorte sind Hamm und Frankfurt (Oder) mit je 63 Punkten.

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Quelle: © STUDITEMPS GmbH/Maastricht University